Wednesday 03.09.2014 start 19:00

TRANSDUCTION

Berghain

    ›transduction‹ untersucht akustische Präsentationsformen und rückt die Klangprojektion als Fundus künstlerischer Gestaltungsmöglichkeiten ins Zentrum. Wie seit den 70er Jahren mit dem Walkman Musik in jede Umgebung transportiert und unabhängig vom Ort der Entstehung erlebt werden kann, werden in diesem Projekt verschiedene akustische Umgebungen in den Konzertsaal transportiert: der Hörraum um den Konzertbesucher gerät in Bewegung. Hierfür setzt das ENSEMBLE MOSAIK die 2012 mit dem Projekt ›perspective matters‹ begonnene Zusammenarbeit mit den Filmkünstlern Distruktur – Melissa Dullius & Gustavo Jahn und dem Regisseur Thomas Fiedler / Kommando Himmelfahrt fort. Drei Filme, die sich auf die gespielten Kompositionen beziehen, transportieren das Thema ins Bildnerische. Fragen nach körperlicher Loslösung, nach Reproduktion und Verzerrung werden dabei auf einer visuellen Ebene reflektiert. In der Konzertinstallation werden diese unterschiedlichen Übertragungsformen der Musikstücke und Filme kombiniert und konfrontiert. Unverstärktes, ganz nah Mikrofoniertes, Aufgenommenes, Abgefilmtes und live Vertontes durchdringen sich in einem mehrdimensionalen Vexierspiel. Das Konzert als Parcours durch Möglichkeiten gehörter Räumlichkeit – akustisch, visuell und virtuell. Clemens Gadenstätter Sad Songs | 2012 | für Saxophon, E-Gitarre, Schlagzeug und Klavier Mark Barden viscosity | 2014 | für verstärktes Streichtrio Mauro Lanza & Andrea Valle Regnum vegetabile | 2014 | UA für Flöte, Oboe, Klarinette, Violine, Viola, Cello und computergesteuerte Objekte ensemble mosaik Bettina Junge (Flöte), Simon Strasser (Oboe), Christian Vogel (Klarinette), Martin Losert (Saxophon), Roland Neffe (Schlagzeug), Ernst Surberg (Klavier), Chatschatur Kanajan (Violine), Karen Lorenz (Viola), Mathis Mayr (Cello), Arne Vierck (Klangregie) Bettina Junge, Thomas Fiedler, künstlerische Leitung Distruktur (Melissa Dullius, Gustavo Jahn), Filme Einlass 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr | Abendkasse 9€ RSVP via Facebook Eine Produktion des ensemble mosaik in Koproduktion mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Foto: © Distruktur 2014